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Wohin mit der Katze wenn ich verreise?


Katzen wollen am liebsten mitgenommen werden, wenn die Besitzer anfangen Koffer zu packen. Hauskatzen sind allerdings Gewohnheitstiere und können nicht so einfach auf Reisen gehen, wie beispielsweise Hunde. Viele Katzenhalter stellen sich deshalb die Frage: wohin mit der Katze, wenn es auf Reisen geht?


Betreuung in einer Katzenpension


Für diese Art der Betreuung sind nur Wohnungskatzen geeignet, die offen und umgänglich sind und zudem keine Angst vor dem Transport haben. Die Tiere müssen außerdem gesund sein. Für sensible oder Einzelgänger-Katzen ist die Unterbringung in einer Katzenpension sehr stressvoll. Der Transport sowie eine fremde Umgebung mit Gerüchen anderer Katzen kann verstörend und beängstigend wirken. Falls man sich für die Betreuung in einer Katzenpension entscheidet, sollte man sich diese vorher genau anschauen und Empfehlungen von Tierärzten oder Tierschutzvereinen einholen. Wenn die Katzenpension einem zusagt, sollte man rechtzeitig buchen, gerade in den Urlaubsmonaten sind die meisten guten Katzenpensionen ausgebucht.


Betreuung Zuhause durch Freunde, Bekannte oder Nachbarn


Soll die Katze in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, könnten Katzenbesitzer Bekannte oder Nachbarn fragen, ob sie auf die Katze aufpassen wollen. Idealerweise kennt die Katze sie schon und sie kennen sich in der Wohnung aus. Die Freunde sollten nicht allzu weit weg wohnen und sich täglich Zeit nehmen können vorbeizukommen, optimal wären 2 oder mehr Besuche täglich. Sollten die Freunde, Bekannten oder Nachbarn selbst keine Katzen besitzen, muss man ihnen genau erklären, wie mit der Katze umgegangen werden muss. Falls die Katze (chronisch) krank ist und Medikamente benötigt, müssen die Betreuer auch in der Lage sein, Medikamente zu verabreichen. Das sollte vorher geübt werden, um zu testen, ob die Katze und der Betreuer damit klar kommen. In meiner Zeit als Cat Sitter in Vancouver hatte ich einige Kunden, bei denen ich unerwartet abendliche Besuche machen musste, weil Freunde es nicht geschafft haben der Katze Tabletten zu verabreichen. Falls beim Betreuer etwas dazwischen kommt (Krankheit oder Geschäftsreise) muss man schnell für Ersatz sorgen, am Besten man fragt schon vorab bei mehreren Personen an.


Betreuung Zuhause durch Housesitter


Man kann auf unterschiedlichen Internetplattformen nach Housesittern suchen. Diese ziehen für gewöhnlich in der Zeit, in der man abwesend ist in die Wohnung oder das Haus ein und kümmern sich um die Tiere. Im Gegenzug dazu wohnen die Housesitter mietfrei. Man sollte sich die Bewertungen der Bewerber durchlesen, da man sie oft nicht persönlich kennenlernt. In dem Fall kann man nicht testen, ob Housesitter und Katze sich verstehen werden. Daher sollte man auf jeden Fall jemanden auswählen, der Erfahrung im Umgang mit Katzen hat. Die Katze wird nämlich nicht nur ein - oder mehrmals am Tag besucht, der Housesitter wohnt mit ihr zusammen. Das wissen vor allem anhängliche Streichelkatzen zu schätzen, die es gewohnt sind mit ihrem Menschen im Bett zu schlafen. Die Katzenhalter müssen bei dieser Art der Betreuung offen dafür sein, eine fremde Person in ihrem Zuhause wohnen zu lassen. Es kann allerdings sein, dass sich gar keine Housesitter für den gewünschten Zeitraum bewerben. Die meisten Bewerbungen erhalten Häuser oder Wohnungen in Großstädten oder beliebten Urlaubsgebieten. Deshalb sollte man das Gesuch rechtzeitig aufgeben und sich eine Alternative überlegen, falls keine geeigneten Haushüter gefunden werden können.


Betreuung Zuhause durch Katzensitter


Professionelle Sitter kennen sich gut mit Katzen aus und können auch mit schüchternen, kranken oder älteren Katzen umgehen. Die Besitzer sollten bei einem Kennenlern-Besuch schauen, wie die Katze auf den Sitter reagiert und wie er mit ihr umgeht. Dann können sie einschätzen, ob die Katze mit der fremden Person zurecht kommt. Oft wird dann ein Sitter bevorzugt gebucht, der die Katze bereits kennt. Kurzfristige Buchungen sind zwar meistens möglich, wie vor Geschäftsreisen oder spontanen Reisen. Vor längeren Urlaubsreisen in den Ferien empfiehlt es sich dennoch rechtzeitig anzufragen. Ein professioneller Sitter weiß auch, was in einem Notfall zu tun ist, ist versichert und muss für Ersatz sorgen, falls er ausfällt. Die Kosten für einen professionellen Katzensitter können als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich abgesetzt werden.


Futterautomat, Petcam und selbstreinigende Katzentoilette


Es gibt mittlerweile einige technische Gadgets, die das Leben für den Katzenhalter erleichtern. Aber auch wenn die Katze automatisch gefüttert und das Katzenklo gereinigt werden kann, ersetzt das keinesfalls einen persönlichen Besuch. Vor allem Wohnungskatzen benötigen eine mentale Beschäftigung und je nach Charakter der Katze auch Streicheleinheiten. Auch sollte regelmäßig gecheckt werden, ob mit der Katze alles in Ordnung ist. Eine Petcam hilft sicherlich dem Besitzer seine Sehnsucht nach dem geliebten Haustier zu stillen. Aber ich hatte einige Kunden, die mich gebeten haben nach der Katze zu schauen, weil diese nicht wie gewohnt zur Petcam gelaufen kam. Sie waren erst beruhigt, wenn ich ihnen Bilder und Videos von ihrem Liebling geschickt habe.


Fazit


Jeder Katzenhalter muss für sich und seine Katze die passende Betreuungsmöglichkeit finden. Wenn man früh genug mit der Planung anfängt, können Freunde oder Nachbarn eine gute Möglichkeit sein. Können Freunde oder Nachbarn nicht auf die Katze aufpassen, kann ein Housesitter eine weitere kostengünstige Alternative darstellen, wenn man kein Problem damit hat, dass ein Fremder bei einem einzieht. Möchte man das nicht oder kann keinen Housesitter für den Wunschtermin finden, ist ein Katzensitter eine weitere Lösung, wie die Katze in ihrer gewohnten Umgebung betreut werden kann. Außerdem kann ein Katzensitter kranke oder alte Katzen professionell versorgen. Eine Betreuung Zuhause ist bei den meisten Katzen vorzuziehen. Nur sehr selbstbewusste und extrovertierte Katzen können zur Betreuung aus ihrem gewohnten Umfeld gebracht werden.


Technische Hilfsmittel können eine Betreuung sinnvoll ergänzen, sollten eine persönliche Versorgung der Katze allerdings nicht ersetzen.

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