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5 Beziehungsarten, die Katzen mit ihren Besitzern eingehen

Hast du dich jemals gefragt, welche Art von Beziehung du mit deiner Katze hast?

5 Beziehungsarten, die Katzen mit ihren Besitzern eingehen

Forscher der University of Lincoln in England befragten fast 4.000 Katzenbesitzer zu ihrem Verhalten gegenüber ihren Katzen. Als Ergebnis entdeckten sie fünf verschiedene Arten von Beziehungen:


1. Freundschaft

Die Besitzer sind emotional mit den Katzen verbunden und beschäftigen sich viel mit ihnen. Die Katzen sind auch offen und freundlich gegenüber ihren Besitzern, Gästen und Nachbarn. Es besteht ein gesundes Gleichgewicht in dieser Beziehung, da Besitzer und Katzen unabhängig sind. Diese Beziehungsart kommt häufiger einem Mehrkatzenhaushalt mit Freigängerkatzen vor.


2. Co-Abhängigkeit

Die Besitzer sind "sehr emotional" mit ihren Katzen. Der Halter spielt normalerweise mit der Katze und kann auch als Teil der gleichen sozialen Gruppe gesehen werden. Katzen in dieser Beziehung neigen dazu, freundlich zu sein, da sie die Hände und Gesichter ihrer Besitzer ablecken, sie können anhänglich sein und Trennungsangst haben. Es ist auch erwähnenswert, dass dies eine häufige Beziehung in einem Ein-Personen-Haushalt ist, in dem die Katzen keinen Zugang zur freien Natur haben.


3. Fernbeziehung

Bei dieser Art von Beziehung kümmern sich die Halter um ihre Katzen, aber sie werden nicht als "ein Teil der Familie" angesehen. Diese Besitzer stehen ihren Katzen möglicherweise auch auf emotionaler Ebene nicht nahe, auch wenn die Katzen freundlich sind. Oftmals halten diese Katzen gerne Abstand zu Menschen, weil ihnen "das Vertrauen fehlt".


4. Lockere Beziehung

Diese speziellen Katzen halten sich lieber draußen auf als im Haus zu sein. Sie können mehrere Häuser in einem Gebiet aufsuchen und vielleicht für mehrere Tage am Stück weggehen. Obwohl sie freundlich sind, werden sie nicht versuchen, in der Nähe von jemandem zu bleiben, der sich um sie kümmert.


5. Offene Beziehung

Die Katzen können eine Beziehung zu Menschen aufbauen und haben eine gewisse Bindung an den Besitzer, brauchen diese aber nicht wirklich. Sie werden auch als unnahbar angesehen.



Ergänzend zur Studie erstellten die Forscher auch ein interaktives Quiz für Katzenbesitzer, um selbst herauszufinden, welche Beziehung sie zu ihren Haustieren haben.


"Katzen bilden enge emotionale Beziehungen zu Menschen, doch darüber ist wenig bekannt. In dieser Studie wurden verschiedene Arten von Beziehungen charakterisiert, die Katzen zu ihren Besitzern aufbauen können", so Daniel Mills, Autor der Studie und Experte für Tierverhalten an der Universität von Lincoln.


"Soziabilität im Sinne von Akzeptanz anderer sollte nicht mit dem engen Kontakt und Austausch verwechselt werden, der mit Zugehörigkeit verbunden ist, und obwohl viele Katzen unnahbar sein können, scheint dies nicht so häufig zu sein, wie allgemein dargestellt wird", so Mills weiter.


Er merkte auch an, dass die Bindung zwischen Katze und Besitzer mit "der Dynamik zwischen den beiden beteiligten Individuen und ihren Persönlichkeitsmerkmalen" und dem "Grad der emotionalen Investition" zu tun hat, der ihre Beziehung bestimmt.


Mills und seine Kollegen entwarfen die Studie und den Fragebogen mit dem Ziel, "die Wahrnehmungen der Besitzer über die verschiedenen Beziehungen, die Katzen zu ihnen haben, zu identifizieren und zu charakterisieren", wobei sie soziale Unterstützung und Bindungstheorien als Grundlage zur Begründung der Mensch-Katzen-Beziehung verwendeten.


Die Studie soll die Beziehung der Menschen zu ihren Katzen optimieren und so die Haustierpflege insgesamt verbessern.

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